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4 Wege, wie Du in Bitcoin und andere Kryptowährungen investieren kannst


Bitcoin haben sich längst vom dubiosen Spekulationsobjekt zum gern genutzten Anlagevehikel gemausert. Von der echten Digitalmünze, zu Krypto-Derivaten und Fonds bis hin zu Bitcoin-Aktien – Anleger, die in die Kryptowährung investieren möchten, haben zahlreiche Möglichkeiten.


Vor gut zehn Jahren fristete der Bitcoin noch ein zwielichtiges Schattendasein. Heute investieren zahlreiche namhafte Investoren und Unternehmer in Bitcoin. Auch immer mehr Finanzdienstleister bieten die weltweit größte Kryptowährung zum Kauf an. Ob als Zahlungsmittel, Spekulationsobjekt oder Inflationsabsicherung: Bitcoin wird immer beliebter in den Portfolios.


Doch wer in Bitcoin investieren möchte, sieht den Wald oft vor lauter Bäumen nicht mehr. Das Angebot ist groß, zu groß für viele Börsianer. Es gibt echte Bitcoins, Aktien und Fonds sowie Derivate. Dazu kommen Neuerscheinungen wie ETPs und ETNs, anhand derer Anleger in das Digitalgeld investieren können. Wer vom Krypto-Boom profitieren möchte, sollte sich deshalb im Vorfeld gut informieren, wie und wo er das am besten machen möchte. Ein Überblick.*


Möglichkeit 1:

Mit echten Bitcoins handeln


Alle Anleger, die langfristig von der Wertentwicklung des Bitcoins profitieren möchten, können das am einfachsten tun, indem sie selbst direkt in die Kryptowährung investieren. Diese läßt sich an einer Krypto-Exchange (siehe Auswahl in unserem Forum) kaufen, nachdem man sich identifiziert hat.


Bei kleineren Beträgen können die Coins auf der Exchange liegen bleiben und man muss sich um nichts weiter kümmern. Will man jedoch mit größeren Beträgen einsteigen, empfiehlt es sich, seine Coins auf eine Hardware Wallet zu transferieren, damit kein anderer als man selbst Zugriff darauf hat. Wie heißt es so schön: „Not your keys, not your coins“. Welche Hardware-Wallets wir empfehlen findest du hier, und bei Fragen zum Ablauf helfen wir Dir gerne.


Möglichkeit 2:

„Wetten, dass…?“ mit Bitcoin Derivaten


Mit Derivaten auf Bitcoin haben Anleger die Möglichkeit, spekulativ und mit wenig Eigenkapital von der Kursentwicklung des Bitcoins zu profitieren – ganz ohne dafür die digitale Münze selbst zu besitzen.

Stattdessen halten die Investoren derivative Wertpapiere, beispielsweise CFDs, Futures, Optionen oder Zertifikate, denen allesamt der Bitcoin als Basiswert zugrunde liegt. Das heißt, Derivate bilden die Wertentwicklung des Bitcoin nach, dadurch können Anleger auf fallende oder steigende Bitcoin-Kurse wetten.

Es handelt sich hier um eine noch ziemlich neue Anlageklasse, deshalb gibt es bisher eine überschaubare Anzahl von Zertifikaten auf Bitcoin oder andere Kryptowährungen.


Möglichkeit 3:

Bitcoin-ETNs – die EFTs der Krypto-Welt


Anleger, denen der Kauf von echten Bitcoins doch noch etwas zu mühselig erscheint oder spekulative Derivate zu riskant sind, kann über ETPs, sogenannte Exchange Traded Products, in die Digitalwährung investieren.

ETPs sind Wertpapiere, deren Ziel es ist, einen bestimmten Index oder Basiswert so exakt wie möglich abzubilden und so eine vergleichbare Wertentwicklung zu erzielen. Deshalb ist die Performance von ETPs einfach nachvollziehbar.


Zu den ETPs zählen ETFs (Exchange Traded Funds), die einen Index nachbilden, ETCs (Exchange Traded Commodities), über die man in einzelne Rohstoffe oder Edelmetalle investieren kann und ETNs (Exchange Traded Notes). Letztere sind vor allem für Krypto-Investoren interessant, denn ETNs bieten die Möglichkeit, in Währungen zu investieren – also auch in Bitcoin.


Mit ETNs können Anleger an der Preisentwicklung der Digitalwährungen partizipieren, ohne selbst die digitale Münze zu halten. Sie müssen sich weder bei einer Kryptobörse registrieren, noch eine eigene Wallet einrichten – stattdessen holen sie sich Bitcoins über gängige Broker indirekt in ihr altbekanntes Wertpapierdepot.

Dabei sind Investoren jedoch an die Öffnungszeiten der einzelnen Börsenplätze gebunden, was aufgrund der enormen Preisschwankungen der Kryptowerte schnell zum Nachteil werden kann.


Manche ETPs sind sogar mit echten Bitcoins hinterlegt, die zum Teil versichert sind oder die man sich auszahlen lassen kann. Zudem profitieren ETP-Käufer bei einer Haltedauer unter einem Jahr von einem Steuervorteil: Während die Käufer echter Bitcoin mit der Einkommensteuer, die bis zu 45 Prozent betragen kann, besteuert werden, wird für ETP-Investoren lediglich die Kapitalertragsteuer von 25 Prozent fällig. Langfrist-Anleger können auch einen Sparplan auf den gewünschten ETP einrichten, wodurch automatisch monatlich eine Summe investiert wird.


Möglichkeit 4:

Mit Bitcoin-Aktien indirekt profitieren


Bitcoin-Aktien sind Aktien von Firmen, die vom Bitcoin-Boom profitieren. Anleger, die Bitcoin-Aktien kaufen, sind also vergleichbar mit den Spitzhacken-Produzenten im Goldrausch des 19. Jahrhunderts: Während nur wenige Goldsucher reich wurden, profitierten vor allem diejenigen, die das Werkzeug für die Goldgräber bereitstellten. Für Investoren bedeutet das: Es kann es genauso lukrativ sein Bitcoin-Aktien zu kaufen, wie selbst nach Bitcoin zu schürfen oder Coins zu kaufen.


Zu Bitcoin-Aktien zählt man die Aktien von Unternehmen, die direkt mit Kryptowährungen arbeiten als auch von Unternehmen, die substantiell bedeutende Bitcoinpositionen in ihren Bilanzen halten. Mit Bitcoin-Aktien ist man sicher am weitesten von einem echten Bitcoin-Investment entfernt, da immer auch der Unternehmenswert und seine Entwicklung für den Aktienkurs massgeblich sind.



*Details zu den einzelnen Möglichkeiten findest Du im Forum (Einfach kostenlos mit der Starter-Mitgliedschaft weiterlesen).


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