Staking – Passives Einkommen durch Kryptowährungen leicht gemacht

Kaum eine Ressource ist so wertvoll wie Lebenszeit. Und doch scheint es wie das normalste der Welt, sie gegen Geld einzutauschen. Immer dann, wenn wir Arbeit verrichten, die uns nicht gefällt, verkaufen wir unsere Zeit und damit auch Teile unseres Lebens unter Wert. Umso verlockender also die Vorstellung, das Geld für sich arbeiten zu lassen und sich so präventiv Lebenszeit zu sichern. Erst dieses Ziel hat viele von uns zu Investoren gemacht.



Hinter der Jagd nach hoher Rendite steckt mehr als Gier – die Lust auf Freiheit und Selbstverwirklichung. Nachvollziehbar also, dass wir uns Kryptowährungen zuwenden, hochvolatilen Assets, bei denen selbst der konservative Vertreter „Bitcoin“, dieses Jahr eine Rendite von über 127 % mit sich brachte (siehe Kurs zwischen dem 01.01.2021 und dem 10.11.2021).


Doch ebenso ist Sicherheit ein Thema. Auf lange Sicht wünschen sich viele stabiles Wachstum, wie es z. B. ETFs oder Dividendenaktien mit sich bringen. Das Spannende: auch mit Kryptowährungen ist dies längst möglich und das ohne, dass dafür auf die immensen Kursgewinne verzichtet werden muss. Das Zauberwort lautet „Staking“ und das hinter ihm stehende Konzept ist leichter zu verstehen, als es zunächst anmuten mag.


Im Videokurs "Geld verdienen mit deinen Kryptos" haben wir ja bereits Videos und Artikel vorgestellt, die dich Schritt für Schritt beim Kauf begleiten. Jetzt möchten wir gemeinsam das Konzept verstehen, dass uns passives Einkommen durch Kryptowährungen ermöglicht.


Warum Staking keine Blase ist


Eines der größten Missverständnisse ist, dass es sich bei Staking um ein neues Konzept handelt, das unsicher ist oder gar den Einstieg in eine Investitionsblase darstellt. All das ist nicht richtig, denn Staking war von Anfang an fester Bestandteil der meisten Kryptowährungen. Sehen wir uns an, warum Staking kein „Geld aus dem Nichts“ ist, sondern reale Arbeit, die entsprechend entlohnt wird.


Proof of Work vs Proof of Stake - 2 Wege zum Konsens

Jede echte Kryptowährung verfügt über einen Mechanismus, um Konsens zu erschaffen. Nur so wird es möglich, Vertrauen zu gewährleisten – den einzigen realen Wert (dem Thema wurde im „Blockchain 1x1“ bereits ein eigenes Video gewidmet, das du nicht verpassen solltest. Hier kommst du zum kompletten Videokurs: https://www.kryptokontor.de/shop.

Zentralbanken haben ein Monopol auf die Entscheidung, ob Dollar, Euro und Co. legitim sind. Staaten retten Banken mithilfe von Steuergeldern, ganz nach dem Motto „Fiat“ („Es sei!“). Ein Konsens hingegen ist die Einigung vieler, auf eine gemeinsame Wahrheit, in diesem Fall der Rechtmäßigkeit von Transaktionen.


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Bei Bitcoin entsteht dieser Konsens über „Proof of Work“. Die sogenannten Miner wenden Energie auf, um als erste ein kryptografisches Rätsel zu lösen. Dieses Rätsel kann man sich wie das Raten einer Zufallszahl vorstellen. Dabei hat die Person die öfter rät, die höchsten Chancen. Entsprechend werden extrem leistungsstarke Computer eingesetzt, um die Rechenarbeit zu übernehmen. Zudem muss zwangsläufig ein realer Wert – nämlich elektrische Energie – aufgewendet werden. Der hohe Energieverbrauch, für den Bitcoin oft kritisiert wird, ist also in Wahrheit ein sehr eleganter Weg den „Proof of Work“ den „Beweis von Arbeit“ 100 % fälschungssicher unter Hinzugabe realer Ressourcen zu erbringen und dadurch Vertrauen herzustellen.


Doch es gibt auch einen anderen Weg zum Konsens – den „Proof of Stake“ oder eingedeutscht „Beweis durch Einsatz“. Das Vertrauen wird hierbei durch Validatoren erzeugt, die selbst eine große Menge der jeweiligen Kryptowährung einsetzen („staken“) und mit dieser Menge dafür haften, wenn sie ein Krypto-Rätsel falsch lösen. So wird gewährleistet, dass sie auf der Seite des Projekts stehen und richtige Entscheidungen treffen. Validatoren, die gute Arbeit leisten, erhalten eine Belohnung – den „Staking Reward“. Wie beim Bitcoin auch ist die Ausschüttung der Staking Rewards Teil des Systems und streng limitiert. Zudem sind technische Fähigkeiten, Server und viel Kapital vonnöten. Wer z. B. Ethereum direkt staken möchte benötigt mindestens 32 Ether (mit einem momentanen Gegenwert von über 130.000 €).


Wie du trotzdem jetzt schon staken kannst

Wir haben eben von direktem Staking gesprochen. Lange Zeit war dies der einzige Weg, doch zum Glück gibt es mittlerweile auch den indirekten Weg, den jeder gehen kann. Für indirektes Staking braucht es weder technisches Wissen oder Rechenkapazität, noch immensen Reichtum.


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Das Einzige, was nötig ist, sind ein paar Coins, die auf einer entsprechenden Plattform für einen bestimmten Zeitraum (einige Wochen bis hin zu mehrere Jahre) angelegt bleiben. Die Plattform übernimmt einen kleinen Teil des Gewinns, dafür aber auch den gesamten Arbeitsaufwand. So ist es mit wenigen Klicks möglich, passives Einkommen auf die eigenen Kryptoeinlagen zu erhalten. Die Rendite ist dabei stark von der jeweiligen Kryptowährung abhängig. Während stabilere Kryptowährungen wie Ethereum mit 4–6 % pro Jahr aufwarten, bieten volatile Projekte wie CAKE bis zu 31 % jährlich.


Das Gute: mit Staking geht kein zusätzliches Risiko neben der normalen Investition in die jeweilige Kryptowährung einher. Während Coins gestaked werden, können sie nicht verkauft werden. Wer jedoch von dem jeweiligen Projekt überzeugt ist und ohnehin langfristig investiert, für den ist Staking geschenktes Geld, das er unbedingt annehmen sollte.

Eine Vorstellung der besten Plattformen findest du im Forum. Ich freue mich schon dich dort wiederzusehen: "Staking – die 5 besten Plattformen im Vergleich"

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